REVIEW-SPECIAL: SCREAM


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Vier Mal schon hatte „Ghostface“ auf der großen Leinwand sein Unwesen getrieben. Und jetzt, etwa elf Jahre nach der bis dato letzten Fortsetzung, ist dieser erneut zurückgekehrt. Nehmen wir dies zum Anlass und werfen noch einmal einen Blick auf alle fünf Teile der Reihe.

Bild: SCREAM (2022) „Ghostface“ / © Paramount Pictures

HINWEIS:
In diesem Special werden alle fünf SCREAM-Filme besprochen. Zwar finden nur die nötigsten Informationen Erwähnung, aber falls ihr einen oder mehrere Teile aus der Reihe noch nicht gesehen haben solltet, euch aber auch nichts vorwegnehmen lassen möchtet, dann schaut euch am besten zuerst die Filme an, bevor ihr hier weiterlest!


INHALT
Seite 1 – Einleitung
Seite 2 – SCREAM (1996)
Seite 3 – SCREAM 2 (1997)
Seite 4 – SCREAM 3 (2000)
Seite 5 – SCREAM 4 (2011)
Seite 6 – SCREAM (2022)
Seite 7 – Fazit

Die SCREAM-Reihe zählt wohl mit zu den bekanntesten und beliebtesten Hororfilm-Reihen, die es gibt. Aber selbst denjenigen, die noch keinen einzigen der bisher erschienenen fünf Filme gesehen haben, dürfte SCREAM vermutlich dennoch ein Begriff sein – zumindest insofern sie, wie ich, noch vor der Jahrtausendwende geboren wurden. Und mit recht hoher Wahrscheinlichkeit könnte dies an der ikonischen, geisterhaften, zu einem Schrei verzerrten Maske liegen. Diese Maske ist das Markenzeichen der Reihe und wurde nicht erst, aber spätestens durch die Horror-Parodie SCARY MOVIE (2000, R: Keenan Ivory Wayans) vollends berühmt. In eben jenem Film wurden nämlich gleich die gesamten ersten drei SCREAM-Teile durch den Kakao gezogen. Dieser Klamauk wurde zum finanziellen Erfolg und avancierte zu einem Kultfilm, durch den mit Sicherheit vor allen Dingen in den Nullerjahren einige pubertierende Jugendliche auch auf die SCREAM-Filme aufmerksam gemacht wurden.

Ironisch daran ist, dass SCARY MOVIE eine Filmreihe parodiert, die im Grunde selbst nichts anderes tut, als andere Horrorfilme sowie die gängigen Genre-Klischees auf‘s Korn zu nehmen. Denn wodurch sich die SCREAM-Teile auszeichnen, sind ihre ironischen Metakommentare. Es wird stets in einer gewissen Art und Weise damit gespielt wird, dass das, was auf der Leinwand geschieht, einer inneren „filmischen“ Logik folgt. Es gibt unzählige Verweise auf andere Genre-Vertreter und ebenso viele Selbstreferenzen. Vor den Augen des Publikums findet sozusagen eine fortwährende De- und Rekonstruktion des Horror-Genres statt.

Bild: SCREAM (1996) „Ghostface“ / © Paramount Pictures

Das hat gerade damals, im Jahr 1996, als der erste SCREAM-Film erschienen ist, bestens funktioniert. Wobei niemand, wohl nicht einmal der Regisseur Wes Craven selbst damit gerechnet hätte, dass SCREAM solch ein großer Erfolg werden würde. Doch diese Idee wirkte damals so frisch, dass die Leute scharenweise ins Kino gingen. Seither hat sich an dem Grundkonzept innerhalb der Reihe relativ wenig geändert, so dass auch im Jahr 2022 immer noch jemand mit einem Halloween-Kostüm verkleidet sowie mit einem Messer bewaffnet über die Leinwand huscht, um andere aufzuschlitzen. Das Kinopublikum wird dabei stets zum mitraten und miträtseln eingeladen wird, wer sich hinter der Maske verbirgt. Doch ist das auch heute, etwa 25 Jahre später, immer noch so frisch? Oder hat sich das Konzept im Lauf der Jahre nicht doch so langsam ein wenig abgenutzt? Um diese Frage zu beantworten, gehen wir zuerst noch einmal ein paar Schritte zurück. Begeben wir uns an den Punkt, an dem Grauen seinen Anfang nahm. Begeben wir uns in das Jahr 1996.


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